Voller Energie durch den Herbst und Winter
Wie überstehen wir die nächste Zeit ohne Husten und Schnupfen und wie verhindern wir, dass Krankheitserreger in den Körper eindringen.
Normalerweise schützt uns das Immunsystem vor den meisten schädlichen Angreifern. Es besteht aus einer Reihe äußert raffinierter körpereigener Schutzwälle. Besonders das Sekret unserer Haut und Schleimhaut befördern Viren und Bakterien sehr schnell nach draußen. Auch andere Mechanismen helfen dabei wie etwa die kleinen Härchen in der Nase, die feinste Fremdkörper aus der Atemluft auffangen. Dringen Erreger trotzdem ein, versuchen die weißen Blutkörperchen, Leukocyten, sie unschädlich zu machen. Doch kein System ist perfekt, und manche Bakterien
und manches Virus findet den Weg, sich in unserem Körper auszubreiten. Durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr erwischt Erwachsene eine Erkältung, Kinder bis zu acht- bis zehn mal. Ist das Wetter, kälter, feuchter und windiger haben die Krankheitserreger leichtes Spiel.

Was kann man tun? Regelmäßige Bewegung hilft dem Körper den Stoffwechsel anzukurbeln. Je stärker der Blutfluss ist, desto besser kann das Immunsystem arbeiten. Ein großer Feind des Immunsystems ist der anhaltende Stress. Wer sein Arbeitspensum nicht verkleinern kann, sollte es mit Entspannungsübungen wie z.B. Yoga, autogenem Training oder auch Qi gong versuchen. Denn Abbau und Vermeidung von Stress tragen zur Regeneration des Immunsystems bei. Wechselbäder regelmäßige Sauna besuche und viel Bewegung an frischer Luft härten zu dem den kompletten Organismus ab. Und was bewahrt uns noch vor Infekten?

Regelmäßiges Hände waschen, das klingt banal, ist aber äußerst effektiv. Auch wichtig die Hände immer vom Gesicht fernhalten, um möglichen Erregern kein Einfallstor zu liefern.

Ernährung: Gesundes Essen!
Obst und Gemüse bieten dem Körper die beste Grundlage, gesund durch die kalten Tage zu kommen. Denn das Immunsystem braucht ständig Nachschub an Vitaminen und Nährstoffen, um richtig arbeiten zu können. Nüsse zum Beispiel enthalten viel Vitamin E, welches ein wichtiger Schutz für die Zellmembranen ist. Eine gesunde Darmflora ist ebenso notwendig, denn die im Verdauungstrakt beheimateten Mikroorganismen sind essentieller Bestandteil des Immunsystems. 70% aller Immunzellen befinden sich hier. Wer seinen Darm gut versorgen möchte, sollte sich gut mit Kefir und Dickmilch versorgen, über die vorhandenen Milchsäurebakterien. Außerdem aktivieren Ballaststoffe wie Getreide, Kartoffeln oder Gemüse den Darm.

Ein Wohlfühl-Programm für Körper und Geist sind: Linsen
Sie sind reich an wertvollen Stoffen und damit super gesund. Linsen bestehen zu rund 25% aus wertvollem Eiweiß, außerdem enthalten sie viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Die wichtigsten sind Kalium, Kalzium, Kupfer, Phosphor und vor allem auch Eisen. Auch der Zinkanteil ist besonders hoch, was das Immunsystem unterstützt und kann gerade im Herbst und Winter helfen Erkältungen abzuwehren. Zudem sogt Zink für volles Haar, feste Fingernägel und gesunde Haut, da unser Körper das Faserprotein Keratin ohne Zink nicht bilden kann. Das feinstoffliche Schüßler-Salz Nr. 21 Zincum chloratum mit dem grobstofflichen Zink aus der Nahrung zu mischen ist mehr als ideal für den Körper. Die wichtigste Vitamine in Linsen sind vor allem Vitamin A und E sowie B-Vitamine, die die Nervenzellen schützen.

Insbesondere solche Linsensorten, die mit Schale in den Verkauf kommen, besitzen reichlich Ballaststoffe. Der Darm kann diese nur schlecht oder gar nicht verdauen. Aber durch ihre Fähigkeit, Wasser zu binden, quellen die Ballaststoffe auf. Bereits im Magen wird dadurch der Speisebrei vergrößert, wodurch das Sättigungsgefühl länger anhält. Ideal für uns, wenn wir unser Gewicht halten wollen.

Im Darm erhöht sich durch das Aufquellen das Volumen des Stuhls. Die Darmaktivität wird so gesteigert, und der Stuhl passiert schneller den Darmtrakt. Dadurch können Verstopfungen verhindert werden und auch das Risiko für Darmkrebs nimmt ab. Weitere positive Effekte: Eine ballaststoffreiche Ernährung ist besonders günstig für Diabetiker, denn nach dem Essen bleibt der Blutzuckerspiegel relativ stabil, und es wird nur wenig Insulin ausgeschüttet. Die in den Gemüsen enthaltenen Pflanzenfasern lassen auch den Cholesterinspiegel leicht sinken. Da das in Linsen enthaltene Eisen die Sauerstoffsättigung des Blutes verbessert, unterstützen die Hülsenfrüchte also auch das Herz-Kreislauf-System.

Bereits vor 10.000 Jahren nutzten die Menschen im Vorderen Orient Linsen als Kulturpflanze. Heute werden sie weltweit angebaut. Im Laufe der Jahrtausende haben sich eine Vielzahl Linsensorten ausgebildet, die sich in Farbe, Form und Geschmack unterscheiden. Das macht die Frucht extrem vielseitig. Wir kochen davon einen Eintopf, geben sie als Beilage zum Salat, als Curry oder Auflauf. Kein Wunder, dass das einstige Armeleuteessen heute nicht nur bei umwelt- und gesundheitsbewussten Menschen beliebt ist, sondern auch bei Feinschmeckern.

Hier einige Linsensorten im Überblick:
Name Aussehen Geschmack Verwendung

Tellerlinsensind
etwa 6-7 Millimeter groß, von grüner oder brauner Farbe. Schmecken etwas erdig, gekocht haben sie eine sämig, weiche Konsistenz. Verwendung: Linsensuppe, Pürees, Eintopf, Aufstriche, Aufläufe.

Grüne Linsen die Schale ist tiefgrün, roh haben sie eine hübsche Marmorierung, sie schmecken nussig und sind von fester Konsistenz. Verwendung: In Suppen und als Salat mit Radieschen und Schnittlauch.

Rote Linsen die Farbe ist Orangenrot, sie sind bereits geschält, garen schnell und zerfallen leicht. Der Nährstoffgehalt ist gering, nehmen aber Gewürze gut an. Geeignet für die schnelle Küche, gut für Suppen.

Beluga-Linsen sie sind besonders klein und von tiefschwarzer Farbe. Durch ihr Maronenaroma sind sie bei Feinschmeckern sehr beliebt. Wegen ihres edlen Aussehens werden sie auch „Kaviarlinsen“ genannt. Nach dem Garen haben sie eine feste Konsistenz, daher gut als Salat.

Gelbe Linsen sind von gelber Farbe, bereits geschält, daher gut bekömmlich. Nehmen gut Aroma von Gewürzen an. Verwendung: Für die schnelle Küche, als Brotaufstrich, Dips und Pürees

Pardina Linsen sind nur 4-5 Millimeter klein, außen graubraun, innen gelb. Sie schmecken angenehm würzig. Eignen sich für Salate, Suppen und Keimlinge.

Berg-Linsen sind von heller, rotbraun Farbe, sie sind etwas kleiner als Tellerlinsen. Auffällig der feine Geschmack, sehr aromatisch. Verwendung: Für Suppen, Keimlinge, Salat, auf Feldsalat mit Walnussdressing und überbackenem Ziegenkäse.

Nochmal für Diabetiker:
Kurz gegarte Linsen am Morgen in Kombination mit tierischem Eiweiß und Butterfett halten den Blutzuckerspiegel für eine lange Zeit konstant, sodass es am Vormittag nicht so schnell wieder zu einem Hungergefühl kommt. Konzentrationseinbußen durch Unterzuckerung bleiben aus.

Linsen enthalten zudem viel Vitamin B 1, Vitamin B 6 und Pantothensäure, die wichtig für die Wärmeregulation im Körper und am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt sind. Pantothensäure fördert insbesondere die Wärmeverteilung in der Haut, sodass einem wohlig warm wird und Hände und Füße gut durchblutet werden.

Linsen liefern auch Mangan und Molybdän zwei Spurenelemente, die gut gegen Nervosität und innere Zerrissenheit helfen. Sie helfen einem, Erlebtes besser zu verarbeiten. Nr. 17 Manganum sulfuricum, D 12

                                                                                                                                      Helga Peters
 

Salze für die Urlaubs- und Reiseapotheke
Schnelle Hilfe auf sanfte Art. Die Mineralsalze des Oldenburger Arztes Dr. Schüßler nehmen nicht viel Platz im Reisegepäck ein und sind probate Helfer. Eine kleine Auswahl genügt für viele Reisebeschwerden.

Urlaubs- und Reisebeschwerden sind stets akut, deshalb empfehle ich Ihnen in jedem Fall die Akutdosierung: In der ersten Stunde alle 5 Minuten eine Tablette und dann viertel- bis halbstündlich eine Gabe bis zur Besserung der Beschwerden. Je früher Sie mit der Einnahme beginnen, desto schneller stellt sich der Erfolg ein. Ich habe es bei akuten Beschwerden wie Blasenentzündungen oder Schnupfen oft erlebt, dass nach einer Stoßtherapie (hier lasse ich die Dosis erhöhen: alle zwei bis drei Minuten eine Tablette in der ersten Stunde), der Spuk nach ein bis zwei Stunden vorbei war. Nicht die Menge der Tabletten ist für den Erfolg entscheidend, sondern die Häufigkeit der Einnahme!

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 hilft bei leichten allergischen Reaktionen wie
z.B. allergische Hautausschläge und Nahrungsmittel (am besten in Kombination
mit dem Salz Nr. 9 Natrium phosphoricum D6) oder bei Nahrungsmittelintole-ranz-Reaktionen.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 ist das Notfallmittel bei allen akuten Verletzungen, Quetschungen, Schürfwunden, Sonnenbrand und Verbrennungen ersten Grades. Salz und Salbe sollten bei Reisen, Radtouren und Wanderungen stets im Gepäck sein. Auch bei Zahnschmerzen bring die Salbe, äußerlich aufgetragen, Erleichterung, ebenso bei Blasen an den Füßen und wunden Hautstellen (z.B. am Gesäß durch reibende Kleidung beim Radeln).

Nr. 4 Kalium chloratum D6. Hilft bei Magenverstimmung, Verbrennungen zweiten Grades und Blasenbildung, bei trockenen Hautausschlägen und bei allen Entzündungen und Verletzungen die nach Anwendung von Nr. 3 Ferrum phosphoricum nicht zügig aus heilen. Es ist das Salz für das 2. Entzündungsstadium. Auch bei Augenreizungen durch Ozonbelastung oder durch lange Sonneneinstrahlung hat sich die Nr. 4 bewährt.

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6. Dieses Salz hat seinen Ruf nicht nur als Nervenmittel erlangt, sondern auch als das Salz bei allen Arten von Erschöpfung: Zum Beispiel bei Jetlag nach einer Flugreise; bei der körperlichen Erschöpfung nach einer anstrengenden Wanderung oder nach einer langen Reise. Auch wenn die Reise recht nervig war und bei allen Familienmitgliedern die Nerven gespannt sind wie Drahtseile ist die Nr. 5 das richtige Salz.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6. Das anti-Schmerz- und Krampfmittel ist neben Nr. 3 Ferrum phosphoricum das wichtigste Salz in der Reiseapotheke. Bei allen Arten von Schmerz wie Kopf-, Bauch-, Glieder- oder Verletzungsschmerz bringt die Nr. 7 schnell Linderung. Am besten ist die Anwendung als „Heiße Sieben“, (z.B. als praktisches Sachet), auch mehrmals hintereinander im Abstand einer halben Stunde eingenommen. Sollten schmerzhafte Blähungen auftreten, ist die Nr. 7 ebenfalls das richtige Salz.

Nr. 8 Natrium chloratum D6 hilft nicht nur als Breiauflage oder Salbe Nr. 8 bei Insektenstichen, sondern sie hat sich zudem bei wässrigem Durchfall, tränenden Augen durch Wind am Meer und selbst bei trockenen Augen durch klimatische Bedingungen bewährt. Selbst bei Hautreizungen an Hautfalten (Achseln, Kniekehlen, Leistengegend) durch Schwitzen hilft die Nr. 8.

Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 hilft bei unverträglichen Speisen und dem Roemheld-Syndrom. Klagen Sie zum Beispiel darüber, dass sie bei ungewohnter Nahrung häufig Flatulenzen und Meteorismus (Winde, Blähungen) entwickeln, ist die Nr. 9 das richtige und wichtigste Salz. Nehmen Sie sie bei akuten Beschwerden analog der „Heißen Sieben“ ein und nach üppigen Urlaubsmahlzeiten verlaufen Tag und Nacht deutlich entspannter.

Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 – bei Verstopfung und Durchfall. Ortswechsel, Klimaveränderungen und Aufregung führen bei vielen Menschen zur vorübergehenden Obstipation (Verstopfung) und hier ist die Nr. 10 Natrium sulfuricum das richtige Salz, das der Körper benötigt. Bei Verstopfung, ein häufiges Thema, nicht nur im Urlaub, empfehle ich die dritte Dezimalpotenz (D3), 5 Tabletten in heißem Wasser aufgelöst, führen schnell zum entlastenden Stuhlgang.

                                                      (Quelle: http://www.biochemie-online.de/index.php?pfad=reiseapotheke, 
                                                                                                            Günther H. Heepen, Heilpraktiker)
 

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